Setdesign für Kurzfilm zum Thema Schlaflosigkeit.
Lichttest mit C4D ohne GI.
Setdesign für Nowotsch-Kurs
17. Januar 2011INPUT WILLIAM GIBSON
17. Dezember 2010
William Ford Gibson (born March 17, 1948) is an American-Canadian writer who has been called the “noir prophet” of the cyberpunk subgenre of science fiction. Gibson coined the term “cyberspace” in his short story “Burning Chrome” and later popularized the concept in his debut novel, Neuromancer (1984). In envisaging cyberspace, Gibson created an iconography for the information age before the ubiquity of the Internet in the 1990s. He is also credited with predicting the rise of reality television and with establishing the conceptual foundations for the rapid growth of virtual environments such as videogames and the Web.
Testobjekt #GW00120-076-001
16. Dezember 2010
BILDSPRACHE
14. Dezember 2010


Das Gespräch am Puls der Zeit
14. Dezember 2010text aus dem album “die wunderwelt der technik”(2002) von welle:erdball
“Ich begrüße heute als Gast im Sendestudio Herrn Professor Doktor Georg Linde von der Universität in Düsseldorf, den Erfinder des NCI-Systems. Guten Abend Herr Professor Linde.
Äh, guten Abend.
Herr Professor Linde, worum handelt es sich genau bei dem NCI, dem Neurotransmitter Computer Interface?
Äh, die NC-Schnittstelle ist ein Converter, welcher auf biochemischer Basis gekoppelt an den Synapsen im Gehirn, dessen Ströme und Vorgänge decodiert. Er beinhaltet zwei Hauptkomponenten, die jeweils aus einem Sendeempfangsmodul bestehend am Parallelport des Rechners, beziehungsweiße direkt an das menschliche Gehirn implantiert werden. So wird eine Kommunikation zwischen dem Gehirn und dem Rechner garantiert, ohne das irgendwelche…
Kann man, Entschuldigung, Kann man das nach Tastatur, Maus oder Spracheingabe als eine Art logische Weiterführung des Computereingabegerätes sehen, vielleicht nun eine Eingabe direkt durch Gedanken?
Ähm, Herr Stieg, sie unterschätzen glaube ich die Bandbreite der Substanz. Ich spreche von einer direkten Verbindung des menschlichen Hirns und einem Computer. Und somit natürlich auch dessen gesamter Peripherie. Wir werden im Stande sein unseren, sich auf wenige Terabyte umfassenden Gehirn-Ramspeicher, mit einer Übertragungsrate von einem Gigabyte PRO SEKUNDE in einen Rechner zu transferieren. Darüber hinaus können alle optischen Erinnerungssequenzen, die in der linken Gehirnhälfte gespeichert sind, auf dem Bildschirm reproduziert werden. Und was in einer Richtung funktioniert, das geht natürlich auch in der anderen.
Herr Professor Linde, das alles hört sich sehr stark nach, tja, sagen wir mal, einer “Zukunfts-Horror-Vision” an, und die Hörer daheim…
Äh, verwechseln Sie bitte nicht die Zukunft mit der Gegenwart, Herr Stieg. Das System ist vollkommen ausgereift! Sogar ich selbst habe mir das System i(iii)mplantiert! Und wenn die medizinische Aufsichtsbehörde, die sich momentan noch mit Händen und Füßen gegen die Zukunft stellt, ihre Genehmigung ausschreibt, kann mit einer Serienproduktion und einem Verkauf jeder Zeit begonnen werden, Herr Stieg.
Äh, Herr Professor, bevor wir nach so vielem Fachwissen das Programm mit etwas Unterhalungsmusik auflockern und unser Gespräch am Puls der Zeit gleich fortsetzen werden, noch eine letzte Frage. Durch ihre Darstellungen verstärkt sich in mir der Gedanke, dass die größte Gefahr, und somit auch das Ende der Menschheit, nicht in Atomkriegen, Klimaverschiebungen oder gar in der Umweltverschmutzung liegt, sondern eher durch die fortschreitende Computerevolution besiegelt wird. Wie stehen Sie zu dieser These?
Herr Sieg, von welcher Menschheit sprechen wir denn? Ein großer Teil derer wird, dank meiner Erfindung, als “unbrauchbarer Balast” sowieso wegfallen! Und der neue Mensch der Zukunft wird sich dann wohl kaum einen a(aaa)usgesa(aaa)ugten, sterbenden Planeten als Umfeld aussuchen. Äh (Äh-Äh-Äh) Ich gehe da mehr konform mit der These: Wer nicht mit der Zeit geht, ja, der muss halt mit der Zeit gehen… “
3d tracking test
14. Dezember 2010
